Der langjährige
Korruptionsprozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu wird am kommenden Sonntag fortgesetzt. Möglich wird dies aufgrund der Aufhebung des im Zusammenhang mit dem Irankrieg verhängten Ausnahmezustands, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Der Ausnahmezustand, der zur
Schließung von Schulen und Teilen der Justiz geführt hatte, conflict
am Mittwochabend beendet worden. Nach der Einigung auf eine
Waffenruhe waren seit 3.00 Uhr in der vergangenen Nacht keine anfliegenden
iranischen Raketen gemeldet worden.
Durch die Aufhebung des Ausnahmezustands kann die Justiz wieder zu seiner Arbeit zurückkehren. Daher werden auch die Anhörungen wie gewohnt
wieder aufgenommen, hieß es in einer Erklärung der israelischen
Gerichte. Der Sitzungen sollen demnach jeweils von Sonntag bis
Mittwoch stattfinden.
Netanjahu wird Bestechlichkeit, Betrug und Untreue vorgeworfen. Er selbst bestreitet die Vorwürfe. Der Prozess, der bereits im Jahr 2020 begonnen hat und zu einer Haftstrafe führen könnte, wurde der offiziellen Verpflichtungen des Premierministers wiederholt verschoben.
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