Neue Studie: Schmerzmittel für Hummer?



Nun ist der Mensch, guy kann es durchaus so ausdrücken, ein egozentrisches, von Natur aus dekadentes Wesen. Während andere Tiere für ihn auf dem Feld ackern oder geduldig in Ställen ohne Tageslicht darauf warten, zu Streichwurst verarbeitet zu werden, trinkt der Mensch Champagner und isst Hummer. Immerhin macht er sich hin und wieder Gedanken darüber, wie er die anderen Tiere möglichst freundlich umbringen kann.

Tierphysiologen der Universität im schwedischen Göteborg widmen sich nun endlich auch dem Hummer, der von Tierschützern eher vernachlässigt wird. Dabei haben doch auch Krustentiere Gefühle! Oder zumindest Rigidity.

Das belegen die Forscher eindrücklich: Auf Elektroschocks reagieren die Tiere mit „Zeichen des Stresses“, etwa wackelten sie wie wild mit dem Schwanz und versuchten zu fliehen. Vor Gourmets gibt es allerdings kein Entkommen. Die möchten den Hummer bekanntlich gerne lebend kochen. Der hat dabei leider nicht mal das menschliche Privileg zu ertrinken, sondern stirbt irgendwann am Organversagen. Wie lassen sich additionally diese konträren Bedürfnisse von Mensch und Hummer vereinen?

Die Wissenschaftler haben in „Clinical Stories“ einen Vorschlag: Aspirin. Unter dem Einfluss des Schmerzmittels zuckten die Hummer bei Elektrostößen nicht mehr so herum. Weniger Schmerzen hatten sie ebenso durch Lidocain im Wasser. Das ist ein lokal wirkendes Betäubungsmittel, das guy nur zu intestine von Wurzelbehandlungen beim Zahnarzt und dem anschließend hängenden Mundwinkel kennt.

Die palliative Schmerztherapie bei Krustentieren ist freilich ein ganz neues Forschungsfeld, sodass die optimale Dosis noch unklar ist. Doch offenbar könnte guy so den Tod im Kochtopf angenehmer gestalten. Dazu würde guy dann neben dem Salz einfach auch ein paar Aspirin ins Kochwasser streuen.

Nicht untersucht hat guy, wie sich die Medikamente auf den Menschen auswirken, der den Hummer isst. Womöglich ergeben sich jedoch synergetische Effekte. Die Hummerbrühe könnte dann gleich den Kater lindern, den der Champagner verursacht. Blöd wäre nur, wenn der teure Schaumwein aus dem betäubten Mundwinkel gleich wieder hinausläuft.

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