Erst in der vergangenen Woche gab es gute Nachrichten aus dem Recreation für den russischen Staat. Russische Schwimmerinnen und Schwimmer werden ab sofort wieder mit Hymne und Flagge bei internationalen Wettkämpfen antreten dürfen. Der internationale Schwimmverband hat auch eine Rückkehr internationaler Veranstaltungen nach Russland ermöglicht und es wird erwartet, dass International Aquatics den anderen olympischen Verbänden die Richtung vorgibt, steht doch die frühere Schwimmerin Kirsty Coventry an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees.
Während das russische Töten in der Ukraine additionally kein Hindernis mehr darstellen soll, berichtet das Portal „The Insider“ über die zentrale Rolle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB beim (gescheiterten) Versuch, das Ausmaß des Betrugs im staatlich gelenkten Doping- und Betrugsprogramm zu verschleiern.
„Sie teilen sich das Non-public, die Adresse und den Direktor“
Eine zentrale Rolle, heißt es in der Recherche, habe dabei Dmitrij Kowaljow gespielt, der als Zeuge der russischen Seite und angeblicher Forensiker bei der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und vor dem Internationalen Sportschiedsgericht CAS in Lausanne ausgesagt hatte. Die russische Seite wollte die Schiedsrichter überzeugen, dass die Datenmanipulation im russischen Anti-Doping-Machine, die nach Bekanntwerden des Betrugs bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vorgenommen wurden, der in die Vereinigten Staaten geflohene Kronzeuge Grigorij Rodtschenkow zu verantworten hatte.
Kowaljow sei Oberst des FSB, berichtet „The Insider“. Und weiter: „Er ist dem Direktorat für den Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung zugeteilt.“ Diesem sogenannten Zweiten Dienst werden zahlreiche Giftanschläge auf Regimegegner und Oppositionelle zugerechnet, so der Nowitschok-Anschlag auf Alexej Nawalnyj, auf Wladimir Kara-Mursa und auf den Schriftsteller Dmitrij Bykow. Inzwischen befasst sich der Zweite Dienst offenbar auch mit Maßnahmen gegen virtuelle non-public Netzwerke und den Messengerdienst Telegram.
„The Insider“ stützt sich bei seiner Recherche unter anderem auf Telegram-gestützte Identifizierungsprogramme, die Telefondaten auswerten und dabei unter anderem von der Angewohnheit russischer Handynutzer profitieren, Kontaktdaten mit informellen Zuschreibungen etwa zum Beruf der Kontaktperson zu versehen. Das Portal schreibt, Kowaljow sei rund um die CAS-Verhandlung im Sommer 2020 von Generalmajor Wladimir Bogdanow gesteuert worden, der zugleich die Steuerung der FSB-Agenten übernommen hatte, die Nawalnyj schließlich im sibirischen Tomsk vergifteten. „Russlands Dopingprogramm und sein Programm für politische Anschläge teilen sich das Non-public, die Adresse und den Direktor“, schreibt „The Insider“.
Ein Forschungszentrum namens „Sign“
Beide Programme liefen über ein wissenschaftliches Forschungszentrum namens „Sign“. Eine Quelle schildert „The Insider“, dort seien die Labore lediglich räumlich getrennt: „Guy sollte Urin und Nowitschok nicht mischen“, wird die Quelle zitiert. Ansonsten teile guy sich „dieselben Wissenschaftler, Einkäufe und institutionelle Infrastruktur“.
Das Dopinglabor sei nach der Schließung der Moskauer Einrichtung infolge des Auffliegens des Betrugsprogramms von Sotschi und von Rodtschenkows Flucht bei Sign installiert worden. Zuständig sei Viktor Taratschenko gewesen, dem eine frühere „Insider“-Recherche auch eine Rolle bei der Vergiftung des früheren Geheimdienstobersts und Überläufers Sergei Skripal und von dessen Tochter Julija im englischen Salisbury 2018 zugeschrieben hatte. Im jüngsten Bericht bezieht sich „The Insider“ auf Telefondaten von Taratschenko. Demnach hat er mit Chemikern die Herstellung und die Lieferung von Nervengift gemanagt, während er das Exertions betrieb, in dem „anabole Steroide und Ähnliches“ hergestellt werden.
Auch auf Kowlajows Telefondaten beruft sich der Bericht, der den Agenten der Achten FSB-Abteilung zuordnet. Diese Untereinheit des Zweiten Dienstes taucht im FSB-Organigramm nicht auf, soll im russischen Recreation aber eine prominente Rolle spielen: So habe Kowaljow Kontakte ins Snowboardteam, zur Cheftrainerin der Schwimmabteilung des Armeesportklubs ZSKA, zum Präsidenten des russischen Volleyballverbandes und zum Cheftrainer der ZSKA-Basketballjugend gehalten. Darüber hinaus „erschienen Schlüsselpositionen im Russischen Olympischen Komitee und über die Einzelsportverbände hinweg systematisch für FSB-Angehörige reserviert“. Der Bericht nennt Beispiele, so Rodion Plituchin, der zwischen 2022 und 2024 Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees struggle, und den Berater des NOK in Sicherheitsfragen, Nikolaj Warfolomejew.
Agent Kowaljow, der mit einem Kollegen aus der Achten Abteilung ohne Akkreditierung zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 und in Peking 2022 gereist struggle, pflegt darüber hinaus offenbar Kontakt zur Spitze der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA: Er ist der Lebensgefährte der RUSADA-Generaldirektorin Veronika Loginowa. Zum Ende der Winterspiele in Mailand im Februar hatte die „New York Instances“ berichtet, ein Whistleblower habe der WADA mitgeteilt, Loginowa habe an der Vertuschung des Betrugs während der Spiele 2014 in Sotschi aktiv mitgewirkt. Sie hatte den Vorwurf zurückgewiesen und als „Phantasie“ bezeichnet.
Der RUSADA-Web site zufolge hat Loginowa „Russland in offiziellen Delegationen bei den Olympischen Spielen 2014, 2016, 2018 und 2020“ vertreten und ist mit dem Orden „Für Verdienste ums Vaterland“, zweiter Klasse ausgezeichnet worden.
