Yaya Kombucha: Der neueste Development-Drink kommt aus Amsterdam



Jetzt kommen die Holländer – und zeigen uns, dass guy aus Kombucha nicht nur süßen Limonadenersatz mit – vermeintlich – gesundheitsfördernder Wirkung machen kann, sondern tatsächlich ernst zu nehmende Beverages, die nicht nur für den schnellen Durst, sondern auch als promillefreie Essensbegleiter geeignet sind. Die Holländer, das sind Tom Vollebregt und Charlotte Krijger, die 2017 nach langen Jahren des Experimentierens in ihrer eigenen Küche in Amsterdam eine eigene Marke namens Yaya Kombucha auf den Markt gebracht haben. In den Niederlanden haben sie mit ihren Kreationen inzwischen eine nennenswerte Präsenz in der Gastronomie und im Einzelhandel. Nun wollen sie auch den deutschen Markt erobern.

Kombucha ist ein traditionelles Gärgetränk auf der Foundation von Tee, das in China und Japan schon seit Jahrhunderten bekannt ist und einen festen Platz in der Getränkekultur hat. Ihm werden viele sure Eigenschaften zugeschrieben. Er wirke im Darm entgiftend, enthalte viele gesunde Mineralien, Vitamine und Antioxidantien, heißt es immer wieder. Doch der tatsächliche Nutzen ist umstritten, nicht zuletzt weil viele handelsübliche Kombucha-Produkte so viel Zucker enthalten wie Softdrinks und Limonaden.

„Klarer und erwachsener Geschmack“

Hergestellt wird Kombucha durch die Fermentierung von Grün- oder Schwarztee. Dazu wird dieser gezuckert und mit einer Kombucha-Kultur versetzt, die auch Kombuchapilz oder Teepilz genannt wird, aber eiogentlich kein Pilz, sondern eine symbiotische Mischung aus Essigbakterien und Hefe ist. Durch die Gärung des Tees entstehen geringe Mengen von Alkohol und Kohlensäure, und der Kombucha bekommt seinen typischen süßlich-herben, von einem leichten Essigaroma geprägten Geschmack.

Die beiden Yaya-Gründer haben von Anfang an Wert auf eine deutlich reduzierte Süße ihrer Getränke gelegt und sprechen von einem „klaren und erwachsenen Geschmack“. Dafür nutzen sie ausschließlich zertifizierte Bio-Zutaten und eine Pasteurisierung des Endprodukts, um bakterielle Unregelmäßigkeiten auszuschließen und Haltbarkeit sowie gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Auf diese Weise wollen sie nach eigenen Aussagen im Premiumsegment ein anspruchsvolles Getränk anstelle von klassischen Softdrinks und alkoholfreien Bieren anbieten.

Und tatsächlich heben sich die Kompositionen von Yaya deutlich vom Erfrischungsgetränke-Mainstream ab. Die fünf Sorten, die jetzt in Deutschland verkauft werden (Yuzu, Ingwer, Maté, Crimson Elderflower und Passionfruit), sind erstaunlich gentle, mit dezenter Süße und einer feinen Spannung und Frische ausgestattet. Vor allem die Sorten Yuzu und Ingwer überzeugen mit ihrem frischen Zitruscharakter beziehungsweise aromatischer Tiefe und feiner Schärfe. Und die Maté-Variante mit ihrer leicht erdigen Kräuternote kann vor allem zum Essen eine gute Wahl sein.

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